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Lesekreis Berlin Süd: Die Rote Flut

15. Mai um 18:00 bis 20:00

Im Lesekreis zum Buch „Die Rote Flut“ von Duncan Hallas lernen wir von der spannenden Geschichte der Kommunistischen oder auch Dritten Internationale (kurz Komintern) ab dem Jahr 1919.

Nach der Russischen Revolution im Jahr 1917 und nach dem Ende des 1. Weltkrieges erreichte der Klassenkampf ein Ausmaß wie nie zuvor. Vom Osteraufstand in Irland über die deutsche Revolution, die Räterepublik in Ungarn, massive Arbeiter:innenaufstände in Großbritannien, die „zwei roten Jahre“ in Italien und der Bildung von Räten in Surabaya (Indonesien) und Seattle.

Die russischen Revolutionär:innen waren davon überzeugt, dass ein „Sozialismus nur in einem Land“ nicht möglich sei. Um die Revolution auszuweiten, entwickelte die Komintern die Taktik der Einheitsfront, die bis heute Kern auch der Bündnisarbeit von Sozialismus von Unten (SVU) ist.

„Die Rote Flut“ stellt aber auch die langsame Degenerierung der Komintern nach 1924 zu einem bloßen Instrument von Stalins Außenpolitik und dem endgültigen Ende der Russischen Revolution dar.

Wir freuen uns über gemeinsame Debatten über die Geschichte der „Roten Flut“ und darüber, welche Erkenntnisse wir für die heutige Zeit gewinnen können.

Den Text von Duncan Hallas könnt ihr entweder als Brochure erwerben auf:

Oder ihr lest ihn online auf:

https://www.marxists.org/deutsch/archiv/hallas/1985/flut/index.htm

Solltet ihr euch etwas krank fühlen oder Erkältungssymptome haben und wollt trotzdem kommen, tragt bitte eine Maske.