Berlin – Freie Universität: Massenstreik in Spanien – Rot-Rot-Grün in Berlin: Enteignen für faire Mieten, aber wie?
27. Oktober um 12:00 bis 14:00
Offene Diskussionsveranstaltung mit von Sozialismus von Unten, mit Piedad Martin (Spanische Aktivistin)
In Spanien löste die Zwangsräumung der 87-jährigen Maricarmen eine Welle an Massendemonstrationen gegen die Wohnungskrise aus. Der Druck auf den Straßen zwang die spanische Regierung zu Neuwahlen. Die Gewerkschaften riefen für den 11. November zum Generalstreik auf.
Auch in Berlin ist Wohnungsnot ein zentrales Problem — und das obwohl die Berliner Mietenbewegung bereits 2021 mit dem erfolgreichen Volksentscheids »Deutsche Wohnen & Co enteignen« einen historischen Sieg einfahren konnte.
Auch im jüngsten Wahlkampf hat Die Linke mit ihren Vergesellschaftungsplänen von Wohnkonzernen in Berlin die meisten Stimmen gewonnen. Doch nur wenige Tage nach ihrem Wahlsieg verkündete Kanzler Friedrich Merz (CDU), dass er Enteignungen per Gesetz auf Bundesebene verbieten lassen wolle.
Wie kann es sein, dass die Mietenbewegung in Deutschland immer schwächer wird, während in Spanien innerhalb weniger Wochen eine kraftvolle Protestwelle entsteht? Was können wir von den Erfolgen in Spanien, aber auch aus unserer eigenen Protestgeschichte lernen?
Kommt vorbei und diskutiert mit!
27 Oktober 2026, 12-14 Uhr im GalileA, Otto-von-Simson-Str. 26, 14195 Berlin