Freiburg widersetzt sich der AfD

Freiburg widersetzt sich der AFD

Freiburg widersetzt sich: Antifaschist:innen protestierten gegen einen Wahlkampfauftritt von Markus Frohnmaier von der AfD. Von SVU Freiburg 

Am 11. Februar 2026 hatte die AfD ihren Wahlkampfauftakt im Bürgerhaus Zähringen in Freiburg. Markus Frohnmaier sprach als AfD-Kandidat für das Amt des Ministerpräsidenten.

Derselbe Markus Frohnmaier hatte den Chef der völkischen und antimuslimischen »Identitären Bewegung« zu sich nach Hause eingeladen. Er war selbst Mitglied der gewaltbereiten antimuslimischen »German Defence League« und ist es möglicherweise immer noch.

Freiburg widersetzt sich

Über 2000 Freiburger Antifaschist:innen versammelten sich zunächst auf dem Europaplatz. Danach marschierten sie aus Protest gegen die AfD zum Veranstaltungsort. Einige Aktivist:innen verzögerten den Beginn der Veranstaltung durch Blockaden rund um den Veranstaltungsort.

Im Vergleich zum letztjährigen antifaschistischen Protest gegen Alice Weidel, die eine Veranstaltung am selben Ort abgehalten hatte, waren diesmal keine Anhänger:innen der SPD und der Grünen zu sehen. Die Demonstration wurde von der lokalen Gruppe Widersetzen, anderen antifaschistischen Gruppen sowie der Partei Die Linke organisiert.

Solidarität statt Hetze

Sozialismus von unten hatte zusammen mit anderen Palästina-Solidaritätsgruppen zu einem Palästina-Solidaritätsblock aufgerufen. Der Block rief vor allem antirassistische und internationalistische Parolen.

Sie bezogen sich auf die Solidarität mit den Antifaschist:innen und den Betroffenen des faschistischen Terrors der ICE in den USA, mit den Migrant*innen und Geflüchteten, die in ganz Europa systematischen rassistischen und brutalen Abschiebungen ausgesetzt sind. Die Atmosphäre war sehr kämpferisch, aber auch freundlich.

Starkes Zeichen aus Freiburg

Insgesamt war die Demo ein starkes Zeichen der antifaschistischen Bewegung in Freiburg. Die Teilnehmenden und Mitglieder der AfD mussten von der Polizei zum Veranstaltungsort und wieder zurück begleitet werden.

Freiburg hat deutlich gemacht, dass Faschist*innen hier nicht willkommen sind. Es ist wichtiger denn je, sich gegen den Faschismus zu stellen und ihn durch Massenmobilisierungen auf der Straße zu bekämpfen.

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