»Sag nie, es gäbe nur den Tod für uns«: Der Aufstand im Warschauer Ghetto

Rechte Politiker, Zionisten und Imperialisten haben kein Recht, den Aufstand im Warschauer Ghetto für sich zu vereinnahmen. Dieser Aufstand gehört zur jüdischen Geschichte, aber nicht nur das: Vor allem ist er Teil der sozialistischen Geschichte. Von Janey Stone.

Die Geschichte, die wir jedes Jahr am Gedenktag des Aufstands vom Warschauer Ghetto zu hören bekommen, geht in etwa so: Der Aufstand wurde von einer kleinen Gruppe überwiegend männlicher Jugendlicher durchgeführt. Eines Tages wich die Verzweiflung über die Deportationen und Ermordungen dem Widerstand, und sie begannen die Kontrolle über das Ghetto zu übernehmen. Am 19. April 1943 erhoben sie sich, doch leider wurden die Helden geschlagen. Heute gedenken wir dieses glorreichen Ereignisses.

Die wahre Geschichte zeigt ein anderes Bild, eines, das sehr viel spannender und begeisternder ist als diese Klischees.

Juden hatten schon seit über tausend Jahren in Polen gelebt. Anfang des 20. Jahrhunderts stellten sie einen sichtbaren Anteil an der Bevölkerung. Nachdem Polen in den Jahren nach dem Ersten Weltkrieg als Staat unabhängig geworden war, begannen rechte Regierungen, Juden und andere Minderheiten zu benachteiligen. Marschall Józef Piłsudski, früher Mitglied der Sozialistischen Partei, dann ein Rechter, übernahm 1926 durch einen Staatsstreich die Macht und regierte nach 1930 zunehmend autoritär. Nach seinem Tod im Jahr 1936 stieg die antisemitische Stimmung an, Straßenschläger verübten Pogrome, und die Regierung ergriff diskriminierende Maßnahmen. Polnische Faschisten riefen zum Boykott jüdischer Geschäfte auf und griffen jüdische Studierende an den Universitäten an.

Daraufhin wurden jüdische Selbstverteidigungsgruppen gegründet und gemeinsam mit der Sozialistischen Partei Polens Massenstreiks und Demonstrationen organisiert. Zu Beginn des Zweiten Weltkriegs bestand also bereits eine Widerstandsbewegung. Und die deutschen Nazis waren nicht die ersten Faschisten, mit denen polnische Juden und Jüdinnen zu tun hatten.

Nicht wie Lämmer zur Schlachtbank

Es gibt den Mythos, dass Juden sich in den von den Nazis besetzten Ländern wie Lämmer zur Schlachtbank hätten führen lassen. Tatsächlich aber gab es in schätzungsweise hundert osteuropäischen Ghettos Widerstandsbewegungen im Untergrund, und in fünfzig kam es zu Aufständen. Auch in drei Vernichtungslagern und in achtzehn Zwangsarbeitslagern gab es Aufstände. Bis zu 30.000 jüdische Partisaninnen und Partisanen kämpften in etwa fünfzig Partisanengruppen, und rund 10.000 überlebten in Familienlagern in den Wäldern. Die über ganz Polen verstreuten Untergrundorganisationen hielten über ein Netz aus Kurieren, wovon die meisten Frauen waren, Kontakt miteinander.

Als die deutsche Naziarmee im Jahr 1939 einmarschierte, lebten rund 375.000 Juden und Jüdinnen in Warschau, fast ein Drittel der Warschauer Bevölkerung. Ende 1941 zwangen die Nazis sie in ein Ghetto mit einer Fläche von nur 2,5 Prozent des Stadtgebiets.

Warum errichteten die Nazis solche Ghettos? Ein Kernbestandteil des Völkermords ist die Entmenschlichung der zu vernichtenden Bevölkerung, und dazu dient die Trennung der Menschen vom Rest der Bevölkerung, indem sie in Sondergebieten untergebracht werden, wo sie leichter überwacht, manipuliert und herabgewürdigt werden können. Genozid ist kein kurzlebiger Akt, sondern ein Prozess, und diese anfängliche Abtrennung und Entmenschlichung sind ein wesentlicher Bestandteil desselben.

Erbarmungslose Entmenschlichung

Chaim Kaplan berichtete über sein Leben im Ghetto und diesen Prozess des Genozids in seinem Tagebuch: »Wir sind ausgegrenzt und von der Welt abgeschnitten, verstoßen aus der menschlichen Gesellschaft.« Nach seinem Tod Ende der 1960er Jahre wurde dies auf Deutsch als »Buch der Agonie: Das Warschauer Tagebuch des Chaim Kaplan« veröffentlicht.

Die Entmenschlichung im Ghetto war erbarmungslos: Das Ghetto war überfüllt, Krankheiten verbreiteten sich, es gab demütigende Kontrollen bei Betreten und Verlassen des Ghettos, täglich wurden Bewohner getötet oder für die Transporte zusammengetrieben. Das vielleicht bezeichnendste Beispiel ist das der Ernährung: Auf vielen Fotos können wir vor Hunger sterbende Kinder auf den Straßen sehen, weil die legale Lebensmittelversorgung viel zu gering war. Achtzig Prozent der Lebensmittel wurden in das Ghetto geschmuggelt.

Jan Karski, ein polnischer Untergrundkämpfer, besuchte das Ghetto heimlich. Er schrieb: »Alles im Getto kam mir wie vom Tod verseucht vor – der Gestank der verwesenden Leichen, der Dreck, der Verfall.«

Marek Edelman betonte in seinem berühmten Buch „Das Ghetto kämpft“ die tägliche psychische Folter:

»Die jüdische Bevölkerung grundlos geprügelt und mißhandelt, lebt in ständiger Angst. Verstößt man gegen die Vorschriften, so droht nur eine einzige Strafe – der Tod; beachtet man sie, schützt auch das nicht vor Tausenden immer ungeheuerlicherer Schikanen.«

Die Gründung des Jüdischen Kampfbunds (ŻOB)

Auf der Wannseekonferenz im Januar 1942 fassten die Nazis den Beschluss zur »Endlösung«. Das war nur der letzte Schritt zur Vernichtung der Juden: Seit mindestens zwei Jahren war dieser Prozess im Gang und er reichte sehr viel weiter zurück.

Jüdinnen und Juden hatten große Schwierigkeiten, den Widerstand gegen die Nazis zu organisieren. Im Ghetto lebten Kinder, Kranke und Alte, die alle nicht kämpfen konnten. Es gab zudem ein politisches Problem: Die traditionelle Führung der Gemeinde und die Judenräte, die von den Nazis geschaffen worden waren, waren sehr konservativ. Sie verschlossen die Augen vor dem sich anbahnenden Völkermord. Sie gaben sich stattdessen der Hoffnung hin, dass die Nazis sie am Leben lassen würden, wenn sie mit ihnen zusammenarbeiteten und sich nützlich machten.

Auch die meisten Führer linker Parteien begriffen nicht, was sich vor ihren Augen vollzog. Es waren die Jugendgruppen, die die Wahrheit erfassten und zum bewaffneten Widerstand aufriefen. Allerdings konnten sie sich nicht auf ein gemeinsames Vorgehen einigen.

Bis zum Juli 1942 waren in Warschau schätzungsweise 100.000 Juden bereits umgekommen. In der von Ende Juli bis Ende September 1942 durchgeführten »Großaktion Warschau« trieben die Deutschen eine weitere Viertelmillion Jüdinnen und Juden zusammen, um sie zu deportieren.

Im Oktober befanden sich nur noch etwa 60.000 Menschen im Ghetto, niemand konnte mehr die Realität leugnen. Ein Bündnis aus sozialistisch-zionistischen Gruppen, dem Allgemeinen jüdischen Arbeiterbund und den Kommunisten bildete die Jüdische Kampforganisation (Żydowska Organizacja Bojowa, ŻOB) unter Führung von Mordechaj Anielewicz. Zur Führung gehörten auch Jitzhak Zuckerman als zweiter Kommandeur, die Widerstandskämpferin Zivia Lubetkin und Marek Edelman.

Für einen bewaffneten Aufstand wurden Waffen benötigt, was nur unter Schwierigkeiten zu bewerkstelligen war. Alles musste in das Ghetto geschmuggelt oder dort illegal hergestellt werden. Die ŻOB führte auch militärische Übungen durch.

Der kleine Aufstand

Als am 18. Januar 1943 tausend Deutsche in das Ghetto marschierten, um wieder Deportationen durchzuführen, kam es zum Kampf mit vierzig Männern und Frauen. Diese vierzig verfügten nur über vier Pistolen und fünf Handgranaten sowie Eisenrohre, Stöcke und Glühbirnen befüllt mit Schwefelsäure.

Es war wahrhaft ein Kampf David gegen Goliath. Überraschenderweise sahen die Deutschen sich nach vier Tagen gezwungen, das Ghetto zu verlassen, mit viel weniger jüdischen Toten und viel weniger Deportationen als erwartet. Dies war der erste Straßenkampf im besetzten Polen gewesen. Marek Edelman erinnert sich:

»Zum ersten Mal werden die deutschen Pläne durchkreuzt. Zum ersten Mal bricht der Nimbus vom unantastbaren, allmächtigen Deutschen zusammen. Zum ersten Mal gewinnt die jüdische Bevölkerung die Überzeugung, es sei möglich, trotz der deutschen Stärke etwas gegen die Absichten der Deutschen zu unternehmen. […] Wichtig ist der Moment des psychischen Durchbruchs.«

Es ging weiter…

Dieses Ereignis wurde als kleiner Aufstand bekannt. Was folgte, war mindestens ebenso bedeutsam wie die noch kommenden Ereignisse vom April 1943, ist aber weniger bekannt. Warschau war nicht die einzige Stadt, in der Widerstand geleistet wurde, aber die meisten anderen Untergrundorganisationen verfügten nicht über ausreichend Rückhalt in der Bevölkerung, um einen Aufstand zu wagen. Warschau war anders. Die ŻOB übernahm faktisch die Kontrolle über das Ghetto, weshalb sie den Aufstand der gesamten verbliebenen Ghettobewohner organisieren und leiten konnte. Laut Lubetkin »wurden wir zur unangefochtenen Autorität. […] Die Juden wandten sich nicht mehr an den Judenrat und befolgten auch nicht mehr dessen Anweisungen.« Edelman nannte die ŻOB »die einzige Kraft und die einzige von der Öffentlichkeit anerkannte Autorität«.

Als Erstes erschossen sie jüdische Polizisten und Nazispione. Dann übernahmen sie die Kontrolle über alle Bereiche des Ghettolebens. Von großer Dringlichkeit war es, Geld für den Schmuggel von Hilfsgütern zu beschaffen. Die ŻOB nahm die Gelder des Judenrates an sich und erhob Steuern von den Reichen. Sie richtete sogar Gefängnisse für jene ein, die sich widersetzten. Edelman schrieb, dass alle entweder freiwillig oder zwangsweise zahlen mussten. Sie raubten auch Banken aus. Am dringendsten wurden Waffen gebraucht. Sie erhielten ein paar Schusswaffen von der im Untergrund operierenden polnischen Heimatarmee, die aus Freiwilligen bestand, und richteten Werkstätten zur Herstellung von Bomben und Molotowcocktails ein.

Die restliche Bevölkerung bereitete sich auf den Kampf vor, indem sie unterirdische Bunker errichtete. Es ist wichtig festzuhalten, dass fast die gesamte Bevölkerung an der Planung des Widerstands beteiligt war, weil es die Lüge von einer nur kleinen Gruppe Aufständischer entlarvt.

Der Aufstand

Die deutsche Armee griff am 19. April 1943 an. Die ŻOB verfügte über 500 Kämpfer, von denen etwa ein Drittel Frauen waren. Sie waren aufgeteilt auf 22 Kampftrupps. Die meisten waren unter 25 Jahre alt, insgesamt reichte das Alter von 13 bis 40 Jahre. Sie hatten jeweils nur eine Pistole und es gab insgesamt 200 Molotowcocktails, 10 Gewehre und ein paar Maschinenpistolen.

Auf deutscher Seite standen ihnen über 2.000 Soldaten mit schweren Waffen einschließlich Geschützen, Minenwerfern und Maschinengewehren gegenüber. Wegen ihrer offensichtlichen militärischen Überlegenheit gingen sie davon aus, dass sie höchstens drei Tage brauchten, um das Ghetto »zu säubern«. Der Befehlshaber der Nazis, Jürgen Stroop, musste stattdessen nach einer Woche berichten: »Der von den Juden und Banditen [so wurden die nichtjüdischen Widerstandskämpfer bezeichnet] geleistete Widerstand konnte nur durch energischen unermüdlichen Tag- und Nachteinsatz der Stoßtrupps gebrochen werden.«

Noch überraschter waren die Verteidiger selbst. Auch sie hatten erwartet, nur wenige Tage durchhalten zu können. Aber fast alle waren noch am Leben! Da sie den Tod erwartet hatten, hatten sie auch keine Flucht- oder Überlebenspläne entworfen.

Das Manifest des ŻOB

Am 23. April veröffentlichte die ŻOB einen Appell an die Polen. Dieses kaum bekannte, aber erstaunliche und bewegende Manifest steht den Erklärungen all der anderen Widerstandsbewegungen in nichts nach:

»Polen, Bürger, Soldaten der Freiheit,
Mitten im Lärm der Kanonen, die die deutsche Armee einsetzt, um unsere Häuser zu stürmen […]
Mitten zwischen dem Geratter der Maschinengewehre […]
Mitten im Rauch der Brände und Staub, vom Blut des ermordeten Warschauer Ghettos schicken wir euch brüderliche ernste Grüße.
Vielleicht werden wir alle in diesem Kampf untergehen, aber wir werden nicht aufgeben. [Ihr wisst,] dass wir, wie ihr, nach Rache dürsten und nach Bestrafung all der Verbrechen unseres gemeinsamen Feindes.
Hier tobt eine Schlacht für eure und unsere Freiheit.

Für eure und unsere menschliche, gesellschaftliche, nationale Ehre und Würde.
Wir werden die Verbrechen von Auschwitz, Treblinka und Majdanek rächen.
Lang lebe die Freiheit!
Tod den Schlächtern und Henkern!«

Heldentum und Mut

Es gibt viele Geschichten von Heldentum und Mut. Kazimierz Moczarski, der später mit Stroop eine Gefängniszelle teilte, berichtet von dessen Verwunderung über die Kämpferinnen:

»Kaltblütig und geschickt wie Zirkusreiterinnen. Sie schossen oft beidhändig! Verbissen und ausdauernd kämpften sie bis zum Ende. Und aus der Nähe waren sie besonders gefährlich! So ein geschnapptes ›Haluzzenmädel‹ wirkte zuerst wie ein unschuldiges Lämmchen. Aber wehe, wenn unsere Männer sich ihnen auf ein paar Schritte näherten! Unter den Rock nach der versteckten Granate greifen und sie blitzschnell in die SS-Gruppe schleudern – das war eins! Und diese fürchterlichen Flüche!«

Die Nazis brauchten sechs Wochen, um den Aufstand niederzuschlagen, selbst dann wurden die Aufständischen »von den Flammen besiegt, nicht von den Deutschen«, wie Marek Edelman schrieb.

Ende April war der organisierte Widerstand zusammengebrochen und vernichtet, vereinzelte Widerstandsgruppen kämpften aber noch bis Juni, vielleicht auch länger. Der Ghettoaufstand kann militärisch gesehen als Misserfolg gelten. Wie Anielewicz in seinem letzten Brief jedoch schrieb: »Alle unsere Erwartungen wurden übertroffen. Mit unserem Widerstand gegen die Deutschen erreichten wir mehr, als unsere Kräfte eigentlich erwarten ließen.«

Im Rückblick auf diese Ereignisse schrieb Jitzhak Zuckerman, der zweite Kommandeur:

»Ich glaube nicht, dass man den Aufstand militärisch untersuchen muss […]. Niemand war sich im Unklaren, wie es enden würde […]. Wirklich wichtig war […] die Stärke, die die jüdischen Jugendlichen zeigten […], um sich gegen ihre Zerstörer zu erheben und selbst über ihren Tod zu bestimmen: Treblinka oder Aufstand.«

Etwa 7.000 Jüdinnen und Juden starben bei dem Kampf im Warschauer Ghetto. Nur wenige konnten durch die Kanalisation entkommen, einer war Marek Edelman. Die Deutschen nahmen etwa 42.000 Personen gefangen. Das Ghetto selbst wurde in Schutt und Asche gelegt.

Wer sind die wahren Erben des Aufstands im Warschauer Ghetto?

Der Aufstand war in ganz Polen und weltweit von hoher Bedeutung und wird bis heute gewürdigt. Alle wollen diese Geschichte für sich vereinnahmen, von rechten Staats- und Regierungschefs über Zionist:innen bis hin zu bürgerlichen Politiker:innen. Doch wofür die Aufständischen im Warschauer Ghetto stehen, ist nichts, was Zionisten oder Regierungen heute fördern würden. Diese Reaktionäre sind in keiner Weise die Erben des Warschauer Ghettoaufstands.

Die Kämpferinnen und Kämpfer der ŻOB waren erfahrene Aktivisten und Aktivistinnen und Mitglieder von Organisationen mit einer langen Kampfgeschichte. Und sie waren Sozialist:innen – ein Wort, das den Rednern bei den bürgerlichen Gedenkfeiern nicht über die Lippen kommt.

Eine Antwort auf die Frage, wer die politischen Erben des Aufstands wirklich sind, finden wir in den Versen eines Liedes, das der jüdische Dichter Hirsch Glik zu dessen Gedenken verfasst hat:

»Sag nie, du gehst den allerletzten Weg,
wenn Gewitter auch das Blau vom Himmel fegt.
Die ersehnte Stunde kommt, sie ist schon nah,
dröhnen werden unsere Schritte, wir sind da!

Es wird die Morgensonne uns den Tag vergolden, 
und die Nacht wird verschwinden mit dem Feind. 
Doch wenn die Sonne noch am Horizont verbleibt, 
soll dieses Lied wie eine Parole von Generation zu Generation gehen.«

Von Generation zu Generation

Von Generation zu Generation dieses Lied weiterreichen – darum geht es bei diesem Artikel: die Erinnerung an das wirkliche Geschehen lebendig zu halten, um zu verhindern, dass es von Konservativen und Rechten missbraucht wird.

Der Aufstand vom Warschauer Ghetto ist nicht die Geschichte der rechten Politiker, Zionisten und Imperialisten. Der Aufstand ist jüdische Geschichte, aber nicht nur das. Vor allem ist er Teil der sozialistischen Geschichte.

Wieder einmal erklingen die Kriegstrommeln. Doch trotz Tod und Zerstörung bleibt der Widerstand bestehen. Der Aufstand gehört allen Sozialist:innen, die sich inmitten des Gemetzels weiterhin organisieren und für eine bessere Welt kämpfen – »Dröhnen werden unsere Schritte, wir sind da!«


Janey Stone ist australische Sozialistin. Zusammen mit Donny Gluckstein hat sie das 2025 in dem Berliner Verlag Die Buchmacherei erschienene Buch »Die radikale jüdische Tradition. Partisanen, Revolutionäre und Widerstandskämpfer« verfasst. Dieser Artikel erschien zuerst bei Red Flag.

Aus dem Englischen von Rosemarie Nünning.

Titelbild: Stroop Report

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