Am 4. Februar fand im Gewerkschaftshaus Freiburg die Veranstaltung »Politische Repression am Arbeitsplatz – Fokus Palästina« statt. Von SVU Freiburg
Organisiert hatten die Veranstaltung »Politische Repression am Arbeitsplatz – Fokus Palästina« DGB, ver.di, DGB-Jugend Freiburg und der Arbeitskreis kritischer Jurist*innen (AKJ). Gewerkschaftsmitglieder von SVU Freiburg haben mitorganisiert.
Die Veranstaltung war ein Präzedenzfall für explizit palästina-solidarische Gewerkschaftsveranstaltungen in Freiburg. Während viele Einrichtungen wie die Universität Freiburg sich weigern, Räumlichkeiten für palästina-bezogene Veranstaltungen zur Verfügung zu stellen, fand sie im Veranstaltungsraum des Gewerkschaftshauses statt.
Geschichte der Repression am Arbeitsplatz
Die Veranstaltung begann mit Beiträgen zum rechtlichen Hintergrund des AKJ, zur politischen Geschichte der Repression am Arbeitsplatz in Deutschland von Werner Siebler, Berufsverbotsbetroffener und DGB-Stadtverbandsvorsitzender, sowie von Christopher und Melanie Schweizer, die beide aufgrund ihrer Solidarität mit Palästina von Repression am Arbeitsplatz betroffen sind.
Im Anschluss an die Beiträge fand eine offene Diskussion mit dem Publikum statt. Darin ging es um die Situation in Freiburg. Drei von Repression am Arbeitsplatz betroffene Personen aus Freiburg berichteten von ihren Erfahrungen. Sie erzählten von Arbeitsplatzunsicherheit sowie Isolation und Druck am Arbeitsplatz. Im Rahmen der Diskussion ergänzten die Podiumsteilnehmer, was ihrer Meinung nach in verschiedenen Phasen politischer Repression helfen könnte.
Vor Ort aktiv für Palästina
Zum Abschluss der Veranstaltung wurden die Teilnehmer eingeladen, sich der lokalen Gruppe »Gewerkschafter für Gaza« in Freiburg anzuschließen und sich für die nächsten relevanten Aktionsschritte in Freiburg zu engagieren.