­Das blutige Vermächtnis der USA in Lateinamerika

Präsident Donald Trumps Eingreifen in Venezuela ist nur ein weiterer Schritt in der langen und blutigen Geschichte des US-Imperialismus in Lateinamerika. Während die politische Führung der USA sich darauf vorbereitet, den 250. Jahrestag des Landes zu begehen, gibt es wenig Grund zum Feiern in der Region südlich ihrer Grenzen, die der Historiker Greg Grandin von der Universität Yale passenderweise als »Werkbank« des US-Imperiums bezeichnet hat. Von Tom Sullivan.

Als die dreizehn ehemaligen britischen Kolonien der nordamerikanischen Ostküste sich Ende des 18. Jahrhunderts zu den Vereinigten Staaten zusammenschlossen, war Spanien noch die Vormacht auf dem amerikanischen Kontinent. Aber es war ein Imperium im Niedergang, und Anfang der 1820er Jahre endete die spanische Herrschaft nach einer Reihe von Unabhängigkeitskriegen fast überall in Lateinamerika (wie auch die portugiesische Herrschaft in Brasilien). Die Niederlage Spaniens verschärfte jedoch die imperialistische Konkurrenz in der Region, als andere europäische Mächte versuchten, Zugriff auf den ressourcenreichen Kontinent zu bekommen.

Die USA traten mit ihrer Monroe-Doktrin von Dezember 1823 in den Wettbewerb ein. Auf dieser Grundlage beanspruchten sie die Hegemonie in der gesamten Region und sie warnten die europäischen Mächte vor Einmischung. Mit dem Abschluss mehrerer Verträge konnten sie ziemlich erfolgreich die direkte Rekolonisierung des Gebiets abwehren.

Anfang des 19. Jahrhunderts war das Handeln der USA wesentlich durch die Bedrohung durch den europäischen Imperialismus bestimmt. Ein zweiter Faktor war Sklaverei. Seit Erlangung der Unabhängigkeit hatten die US-amerikanischen Südstaaten trotz der Bewegung zur Abschaffung der Sklaverei im Norden an dem System der Sklavenhaltung festgehalten. Sie hatten sogar noch neue Sklavenstaaten in das Bündnis aufgenommen, um ihre Position zu festigen.

Territoriale Expansion der USA

Es entwickelte sich daraufhin eine starke Bewegung im Süden, die auf Expansion nach Mexiko und Zentralamerika drängte. Diese Strategie trug Früchte mit dem Mexikanisch-Amerikanischen Krieg Ende der 1840er Jahre. Die USA verleibten sich das Land von Texas bis Kalifornien ein – über die Hälfte des mexikanischen Gebiets. Die USA gingen aus dem Krieg als die wahre Kontinentalmacht hervor, ihre Grenzen erstreckten sich jetzt vom Atlantik bis zum Pazifik.

Nach der Niederlage der Südstaaten-Konföderaton in den 1860er Jahren nahm der US-Imperialismus in Lateinamerika eine andere Gestalt an. Die territoriale Expansion war nicht mehr das Hauptziel. Mit der Aufhebung der Sklaverei wurden die Kräfte des industriellen Kapitalismus entfesselt. Riesige Ebenen im Westen, begeisterte Investoren und Millionen ehemaliger Sklaven und verarmter weißer Arbeiter:innen bildeten die wesentlichen Zutaten für die kapitalistische Entwicklung: Land, Arbeit, Kapital. In der Folge erfuhren die USA in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts eine rasante kapitalistische Entwicklung. Innerhalb weniger Jahrzehnte wurden sie zum weltgrößten Produzenten für Industrie- und Agrargüter.

Darunter verbarg sich jedoch ein gefährlicher Widerspruch: Die Produktionskapazitäten der US-Volkswirtschaft wurden so groß, dass zum Ende des Jahrhunderts der Inlandsmarkt den Produktausstoß nicht mehr aufnehmen konnte. Rasantes Wachstum war begleitet von einer Reihe tiefer Rezessionen mit starkem Preisverfall, als das Angebot schon bald die Nachfrage überstieg. Die Expansion der Zeit nach dem Bürgerkrieg war somit auch eine Zeit der extremen Krise für die herrschende Klasse der USA. Senator Albert Beveridge von Indiana sprach dieses Problem in einer Rede von 1898 an:

Sicherung von Absatzmärkten

»Amerikanische Fabriken stellen mehr her, als das amerikanische Volk brauchen kann; amerikanischer Boden erzeugt mehr, als konsumiert werden kann. Das Schicksal hat uns unsere Politik vorgeschrieben; der Welthandel muss unserer werden. […] Wohin sollen wir uns wenden, um Konsumenten für unseren Überschuss zu finden? […] Die Macht, die den Pazifik regiert, […] ist die Macht, die die Welt regiert. Und mit den Philippinen ist und wird diese Macht für immer die Amerikanische Republik sein.«

Das bildete den Hintergrund für den Spanisch-Amerikanischen Krieg Ende der 1890er Jahre. Die USA konnten niemals ihr wahres imperiales Potenzial erreichen, solange die europäischen Mächte ihnen den Zugang zu bestimmten Märkten verwehrten und Kolonien besaßen. Die Niederlage des Spanischen Reichs, das immer noch die bedeutenden karibischen Inseln wie Kuba und pazifische Inseln wie die Philippinen besaß, war die Voraussetzung dafür, dass die USA Anfang des 20. Jahrhunderts in eine neue Zeit des Imperialismus eintraten. Wie der US-amerikanische gesellschaftskritische Anwalt und Historiker Brooks Adams schrieb: »Mit diesem Krieg ist der erste Schuss in der Schlacht um die Vorherrschaft in der Welt gefallen.«

Kuba wurde nach dem Krieg im Jahr 1898 formell unabhängig, blieb aber faktisch eine Kolonie der USA. Dass Kuba nicht als 51. Staat der USA aufgenommen wurde, lag einzig daran, dass die Zuckerindustrie der USA weitere Konkurrenz abwehren wollte, denn kubanischer Zucker hätte steuerfrei auf dem US-Markt verkauft werden können.

Die Philippinen waren jedoch der eigentliche Hauptgewinn. Die USA besetzten 1900 das Land bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs und schlugen dort mehrere Unabhängigkeitsbewegungen nieder.

Panamakanal

Nachdem die Vorherrschaft im Atlantik wie im Pazifik gesichert war, wurde der Bau eines Kanals, der beide Ozeane miteinander verbinden und US-Unternehmen einen privilegierten Zugang zu einer global wichtigen Handelsroute sichern sollte, zu einer Hauptaufgabe.

Das einzige Problem bestand darin, dass dieser Ort in Panama lag, das zu jener Zeit eine kolumbianische Provinz war, kein unabhängiger Staat. Als Kolumbien den Vorschlag ablehnte, das Gebiet zu verpachten, drohten die USA mit einem Militärangriff und sie unterstützten eine separatistische Bewegung. Schnell wurde ein Vertrag mit einer kleinen Gruppe der panamaischen Elite geschlossen, die den USA die Kontrolle über den Kanal im Gegenzug für diplomatische Anerkennung als unabhängiger Staat gewährte.

Diese mit dem Spanisch-Amerikanischen Krieg begonnene Phase eröffnete eine Zeit eines noch aggressiveren US-Imperialismus. Der angeblich friedliebende liberale Präsident Woodrow Wilson, der von 1913 bis 1921 regierte, brachte diese Stimmung folgendermaßen zum Ausdruck:

»Da der Handel nationale Grenzen ignoriert und der Fabrikant darauf besteht, über die Welt als Markt zu verfügen, muss die Fahne seiner Nation ihm folgen, und die Türen der Nationen, die ihm verschlossen sind, müssen eingeschlagen werden. Von Finanziers erlangte Zugeständnisse müssen von Staatsministern geschützt werden, auch wenn dabei die Souveränität unwilliger Nationen verletzt wird. Kolonien müssen erworben oder geschaffen werden, damit kein brauchbarer Winkel der Welt übersehen oder ungenutzt bleibt.«

Aufstieg einer Regionalmacht

Wilsons Worte wurden sehr schnell zur Realität. Wie Sydney Lens in seinem Buch »The Forging of the American Empire« schrieb:

»Bis 1913 […] hatten die USA die Kontrolle über die Zinnindustrie in Bolivien, Kupfer in Chile und Peru und die Fleischverarbeitung in Argentinien und Paraguay erlangt. Wirtschaftlich gesehen waren sie in Bezug auf Großbritannien in diesem Teil der Welt immer noch zweitrangig, aber der amerikanische Stern war im Aufstieg.

J. P. Morgan und W. R. Grace betrieben die Transandinische Eisenbahn, und amerikanische Firmen stießen in den Flusstransport in Kolumbien, Argentinien, Brasilien und Peru vor. John Bull [womit England gemeint ist] war im Handel mit Brasilien, Kolumbien und Venezuela bereits überholt worden und stand in Peru und Ecuador unter Druck. […] Indem sie die Karibik zu einem ›amerikanischen Meer‹ machten, sicherten sich die Vereinigten Staaten die Vorherrschaft über die Bananenindustrie in Panama und Guatemala, die Kaffeeindustrie von Haiti und El Salvador und die Zuckerindustrie der Dominikanischen Republik.«

Und wenn die ökonomischen Mittel versagten, konnte immer auf militärische Gewalt zurückgegriffen werden. Im Jahr 1915 fielen die USA in Haiti ein, weil es nicht bereit war, die Kontrolle über seine Zollbehörde aufzugeben. Es folgte eine neunjährige Besetzung.

Überfall auf die Dominikanische Republik

Ein Jahr später überfielen die USA die Dominikanische Republik. In einem Bericht des US-Kongresses von 1922, noch zur Zeit der Besetzung, wurde zugegeben, dass »Häuser niedergebrannt, Einwohner getötet, Folter und Grausamkeiten verübt und die fürchterlichen ›Schlächter Weyler‹-Konzentrationslager errichtet worden waren«.

Den Herrschern der USA durfte für den Aufstieg ihres Lands nichts im Wege stehen. In den zwanzig Jahren nach dem Spanisch-Amerikanischen Krieg versechsfachte sich die US-amerikanische Industrieproduktion. Durch die beiden Weltkriege wurde diese Entwicklung noch beschleunigt. Als der Kalte Krieg einsetzte und die europäischen Mächte die letzten Reste ihrer Kolonialreiche verloren, war die Kontrolle der USA über Lateinamerika so unangefochten wie nie zuvor.

Trotz der US-Hegemonie war Lateinamerika jedoch eine der Regionen, in denen der sowjetische Einfluss am weitesten reichte. Durch kommunistische Parteien vor Ort konnte Russland sich in einigen Ländern innerhalb der arbeitenden Klasse und der Linken verankern. In Fällen wie Kuba und Nicaragua übernahmen Moskau nahestehende Gruppen die Staatsmacht. In der Nachkriegszeit wurde deshalb der Kampf für die Aufrechterhaltung der Vorherrschaft der USA über Lateinamerika gegen den Einfluss der Sowjetunion zum Dreh- und Angelpunkt der Außenpolitik der USA in dieser Region.

»Kalter Krieg« war in Lateinamerika nicht kalt

Wie der US-Diplomat und große Theoretiker der »Eindämmung« der Sowjetunion, George Kennan, 1948 sagte: »Wir verfügen über die Hälfte des weltweiten Reichtums, aber nur 6 Prozent der Weltbevölkerung. Unsere wahre Aufgabe besteht darin, ein Beziehungsmuster zu entwickeln, das es uns ermöglicht, diese Ungleichheit aufrechtzuerhalten.«

Dieses »Beziehungsmuster« nahm in Lateinamerika die Gestalt direkten militärischen Eingreifens der USA an. Sie setzten biologische und chemische Waffen ein und verursachten Hungersnot wegen der Vergiftung von Nutzpflanzen. Die USA unterstützten militärische Putsche, finanzierten rechtsradikale Todesschwadronen und stürzten ganze Länder in jahrelange Bürgerkriege.

Im Jahr 1944 wurde in Guatemala eine Diktatur durch eine Volksrevolution gestürzt und eine reformistische Regierung gewählt. Nach zehn Jahren und demokratischen Wahlen, in denen Jacobo Árbenz Guzmán gewählt wurde, reichte es den USA. Das war insbesondere der Fall, wenn die Interessen der US-amerikanischen United Fruit Company (UFC) bedroht waren.

Árbenz leitete eine gemäßigte Landreform ein, enteignete nur ungenutztes Land und bot den Eigentümern einen Ausgleich dafür an. Das Landreformprogramm hatte infolgedessen so gut wie keine Auswirkungen auf die United Fruit Company. Dennoch leiteten die USA im Jahr 1954 eine Operation zum Sturz von Árbenz ein. Die Armee und paramilitärische Einheiten gingen mit schrecklicher Gewalt gegen die Zivilbevölkerung vor und ermordeten, vergewaltigten und folterten Tausende.

Kuba

Die Regierung Árbenz war das, was der US-amerikanische Wissenschaftler Noam Chomsky als »die Gefahr des guten Beispiels« bezeichnete. Jede Regierung oder Bewegung, die auch nur in bescheidenem Maße versucht, den Lebensstandard der einfachen Menschen zu heben, ist eine Gefahr für die Interessen der USA, weil sie ein Beispiel für eine Alternative bietet.

Nach der Kubanischen Revolution von 1959 wurde diese Frage immer dringlicher. Als die von Fidel Castro angeführten Guerillatruppen einen von den USA unterstützten Diktator 90 Meilen von Florida entfernt stürzten, schrillten bei den außenpolitischen Strategen der USA die Alarmglocken. Zwei Jahr später, als die kubanischen Rebellen sich zu Kommunisten erklärten und sich mit der Sowjetunion verbündeten, versuchten die USA auf Kuba ein Exempel zu statuieren.

Sie verhängten ein striktes Handelsembargo über den Staat und im Jahr 1961 bildete die CIA eine Gruppe rechter Söldner aus, um in das Land einzudringen und die Regierung zu stürzen. Der Putschversuch scheiterte, aber es war eine eindeutige Botschaft an den gesamten Kontinent: Dies war der Preis für Widerstand.

Das Problem für die USA war jedoch, dass die Kubanische Revolution für die lateinamerikanische Linke ein Vorbild wurde. In fast jedem Land bildeten sich Guerillagruppen, um eine Variante der Kubanischen Revolution zu wiederholen. Das ging einher mit der radikalen Phase der 1960er und 1970er Jahre, in der auf dem gesamten Kontinent eine Reihe städtischer Massenbewegungen entstanden. In einigen Fällen stürzten diese Bewegungen sowohl demokratische Regierungen als auch Diktaturen. Als Reaktion darauf entsandten die USA ihre berüchtigten Todesschwadronen nach Mittelamerika und unterstützten Militärregimes in Südamerika, beispielsweise in Chile.

Nicaragua

Nicaragua war ein Paradebeispiel dafür. Seine Geschichte reicht bis Anfang der 1930er Jahre zurück, als Präsident Roosevelt im Rahmen seiner Politik der »guten Nachbarschaft« einen Militärputsch unterstützte, der Anastasio Somoza an die Macht brachte. Somoza und seine beiden Söhne gründeten eine Familiendynastie, die 43 Jahre lang herrschte.

Nicaragua erlitt ein besonders gewaltsames Schicksal, da es nach Kuba das einzige Land war, in dem eine linke Guerillagruppe tatsächlich die Staatsmacht erlangte. Die Sandinistische Nationale Befreiungsfront (FSLN), die von Castro finanziell und politisch unterstützt wurde, gewann Massenanhang bei der Bauernschaft und der Arbeiter:innenklasse und spielte 1979 die führende Rolle bei dem revolutionären Sturz der Diktatur Somozas.

Als die Sandinisten die Macht übernahmen, verteilten sie Land an die Bauern, bauten das Gesundheits- und Bildungswesen aus und befreiten einen großen Teil der Bevölkerung aus der Armut. Daraufhin beschloss Washington, dass die Nicaraguaner bestraft werden müssten. Es war ein weiterer Fall der »Gefahr des guten Beispiels«. Als Präsident Ronald Reagan 1981 sein Amt antrat, setzten sich die USA kompromisslos für den gewaltsamen Sturz der sandinistischen Regierung ein.

Die CIA bildete oppositionelle Paramilitärs aus und begann Anfang 1982 mit Luftangriffen auf das Land. Die Sandinisten gewannen zwar 1984 die Wahlen, verloren sie jedoch im Jahr 1990. Nach einem Jahrzehnt Bürgerkrieg und mehr als 30.000 Todesopfern gaben sie freiwillig die Macht an einen von den USA unterstützten Kandidaten ab.

Die »Rosa Welle

In den ersten Jahrzehnten des 21. Jahrhunderts entwickelte sich in Lateinamerika die sogenannte Rosa Welle. Auf dem gesamten Kontinent gewannen linke, reformorientierte Politiker Wahlen mit dem Versprechen, den Reichtum an die Armen und die Arbeiter:innenklasse umzuverteilen. Viele Regierungen konnten die Lebensqualität von Millionen Menschen erheblich verbessern, vor allem dank der unersättlichen Nachfrage Chinas nach lateinamerikanischen Rohstoffen.

Doch dieses Modell verlor um das Jahr 2011 an Wirtschaftlichkeit, als Chinas Wirtschaftswachstum zu schwächeln begann und viele linke Regierungen, wie die der Arbeiterpartei Brasiliens, Sparmaßnahmen ergriffen. Einige waren zwar bereit, die wirtschaftliche Vormachtstellung der USA in der Region infrage zu stellen, wie beispielsweise Hugo Chávez in Venezuela, der die Ölindustrie teilweise verstaatlichte.

Letztendlich waren aber alle an die Logik des Kapitalismus und die daraus resultierenden notwendigen Bündnisse mit imperialistischen Mächten gebunden. So ersetzte die Unabhängigkeit von den USA, die einige von ihnen errungen hatten, eine Abhängigkeit von China.

Angesichts der jüngsten Verbrechen Washingtons in Venezuela, wo sich die weltweit größten bekannten Ölreserven befinden, ist es unerlässlich, sich an die blutige Geschichte der Vereinigten Staaten in Lateinamerika zu erinnern. Da China die USA wirtschaftlich und militärisch rasch einholt und Israels Völkermord in Gaza die Heuchelei des Völkerrechts offenbart hat, hat Trump kaum noch Bedarf, den US-Imperialismus mit Begriffen wie »Demokratie« und »Freiheit« zu verschleiern. Der Imperialismus des frühen 20. Jahrhunderts, bei dem Macht vor Recht geht, kehrt zurück.


Das Bild zeigt President Theodore Roosevelt als ein Polizist, der zwischen Europa, Lateinamerica, Asien und Afrika steht. Er trägt einen Schlagstock mit der Aufschrift »Die neue Diplomatie«. Illus. in. Judge, v. 48, no. 1213 (January 14, 1905), [pages 10-11]., Public Domain.


Tom Sullivan ist australischer Sozialist. Dieser Artikel erschien zuerst am 4. Januar 2026 in der Zeitung Red Flag, Australien.

Aus dem Englischen von Rosemarie Nünning

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